Bitte reicht eure Anträge bis zum 13.09.2019 ein.

Die »Westend-Promenade«

Mit dieser Maßnahme gilt es das für die Westend-Promenade erarbeitete Konzept umzusetzen.

Der Stadtteil Westend hat viele schulische und soziale Einrichtungen, die gute Arbeit leisten, aber städtebaulich völlig voneinander isoliert sind. Um Synergien zu schaffen und einen attraktiven Raum zu entwickeln, wird im Bereich Alexianerstraße, Blumenberger Straße, Knopsstraße, Quartierspark/Klostergarten und Wilhelm-Ruland-Weg die sogenannte „Westend-Promenade“ entwickelt. Räumliche Barrieren werden abgebaut und kleine Quartiersplätze geschaffen, die für mehr Aufenthaltsqualität sorgen. Die Einrichtungen sollen auch optisch stärker in das Quartier eingebunden werden. So sollen Hemmschwellen für Nutzer ab-gebaut werden. Einhergehend mit den baulichen Veränderungen sollen auch neue Bildungs- und Intgrationsmöglichkeiten geschaffen werden. Die Entwicklung der Westend-Promenade ist eine der erste Baumaßnahmen, die im Rahmen des Städte-bauförderungsprogramm verwirklicht wird.

Oberziele

  • Sauberkeit und Sicherheitsgefühl verbessern!
  • Öffentlichen Freiraum aufwerten und Aufenthaltsqualität steigern!
  • Kultur- und Bildungsfunktionen herausstellen!
  • Soziale Stabilität sicherstellen!

Strategische Ziele

  • Unterhaltung und Pflege des öffentlichen Raums optimieren
  • Bürgerschaftliches Engagement stärken und gemeinsame Projekte/Patenschaften für öffentliche Räume einrichten
  • Öffentliche Räume/Plätze neu gestalten
  • Vorhandene Angebote stärken und erweitern
  • Vernetzung und Gemeinschaftsaktionen fördern
  • Soziale Segregation durch Durchmischung vermeiden
  • Nachbarschaften stärken
  • Integration, gesellschaftliche Teilhabe und Anlässe der Begegnung unterstützen
  • Präventionsketten stärken und weiterentwickeln (Übergang Kita–Schule–Beruf)
  • Verbesserung und Verknüpfung der Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten

Kurzbeschreibung der Maßnahme

Mit dieser Maßnahme gilt es das für die Westend-Promenade erarbeitete Konzept umzusetzen. Konkrete Maßnahmenvorschläge aus der Dialogwerkstatt (Auswahl):

  • Erarbeitung eines Konzeptes für den gesamten öffentlichen Raum (Alexianerstraße, Entrees Blumenberger Straße und Knopsstraße, Quartierspark/Klostergarten, Wilhelm-Ruland-Weg)
  • Umgestaltung des öffentlichen Raumes
  • Ankauf Restgrundstück Wilhelm-Ruland-Weg/Aachener Straße
  • Umgestaltung Eingangsbereich Wilhelm-Ruland-Weg (inkl. dem angekauftem Grundstück)
  • Errichtung Verbindungsachse zwischen Alexianerstraße und Aachener Straße entlang des Schulhofs der Gesamtschule (künftig Realschule)
  • Entwicklung der Potenzialfläche (Parkplatz Luisen-/Alexianerstraße); Vermarktung als Wohnbaufläche und öffentlicher Raum; Platzumgestaltung als Maßnahme der Städtebauförderung
  • Prüfung von Verbindungen für eine Fahrradachse
  • Abriss der Mauern rund um das Kirchengebäude
  • Umbau Kirche (Eingang, Café, multifunktionale Nutzungen) sowie Moderationsleistung für die inhaltliche Neuausrichtung der Kirche(n)
  • Umgestaltung Eingangsbereich Jugendzentrum
  • Einrichtung von Verweilmöglichkeiten ohne Konsumzwang Umwidmung der Alexianerstraße als Platz/Promenade, die nur für Anlieger zu befahren ist. Da die Dialogwerkstätten in Eigenregie durch die Stadt weitergeführt werden, können die Maßnahmenvorschläge aus der Dialogwerkstat geändert und ergänzt werden.

Verantwortlichkeit

Fachbereich 61 Stadtentwicklung und Planung

Berechnungsgrundlage

7.200 qm x 150 € Entsiegelung, Barrierefreiheit, Aufwertung (davon Parkplatz rd. 1.200 qm; höherer Kostenansatz auf Grund der großflächigen Entsiegelung) + 20 % Planungskosten

Kosten der Maßnahme

1.296.000 €

Finanzierungsmöglichkeiten

Städtebauförderung Ziffer 10.4 FRL NRW und Verbesserung der Integration benachteiligter Gruppen in Arbeit, Bildung und Gesellschaft (EFRE Ziel 11 – Teilziel Verbesserung des öffentlichen Raums / Wohnumfeldes)

Umsetzungszeitraum

2018-2020

Priorität

1

Was ist mg-act?

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